14. Januar 2021

Füreinander NÖ: Gemeinsam durch die Pandemie

Organisiert über den Zivilschutzverband, unterstützen freiwillige HelferInnen im Rahmen der Aktion „Füreinander Niederösterreich“ seit Anfang November an den Wochenenden das Besuchermanagement in den NÖ Pfl egeeinrichtungen (sofern die BewohnerInnen BesucherInnen empfangen dürfen). Mit dabei sind auch Jugendliche verschiedenster Jugendorganisationen, die damit ein kräftiges Zeichen für ein generationsübergreifendes Füreinander bzw. Miteinander setzen.

An Samstagen und Sonntagen unterstützen Freiwillige im Rahmen des BesucherInnenmanagements bei der Registrierung der BesucherInnen,
messen Fieber und achten auf die Einhaltung der Hygienemaßnahmen. Die
benötigten Materialien und die Schutzausrüstung werden direkt vor Ort zur Verfügung gestellt. Neben einer Einweisung zu den hausbezogenen Abläufen, bietet ein Schulungsvideo Unterstützung. Während des
gesamten Einsatzes steht zu jeder Zeit eine Ansprechperson in der Pfl egeeinrichtung zur Verfügung.

„Mit dem Projekt ,Füreinander
Niederösterreich‘ setzt die NÖ Zivilgesellschaft ein starkes Zeichen der Solidarität. Gerade für uns als NÖ Zivilschutzverband ist es wichtig, dass sich die Bevölkerung auf herausfordernde Situationen vorbereitet. Mit
der neuen Initiative bringt sich der NÖ Zivilschutzverband als Koordinator aktiv mit unzähligen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen aus verschiedenen Organisationen wie dem NÖ Jugendrat und dem Roten Kreuz aktiv
ein“, freut sich Christoph Kainz, Präsident des NÖ Zivilschutzverbandes. „Das Zusammenwirken aller Jugendorganisationen ist für mich
ein historisches Zeichen für ein generationenübergreifendes
Füreinander in unserem Land. Es handelt sich hierbei um die wahrscheinlich größte Sozialaktion, die es jemals gab. Das ist ein starkes Zeichen für das Ehrenamt und darauf bin ich sehr stolz und danke allen die sich an dieser Aktion beteiligen“, unterstreicht der Vorsitzende des NÖ
Jugendrats, Bernhard Heinreichsberger.

Freiwillige unterstützen das Team der NÖ Landesgesundheitsagentur

„Die Sicherheit unserer Bewohnerinnen und Bewohner in den NÖ Pflegeeinrichtungen hat für uns nach wie vor höchste Priorität.
Dafür setzen wir alle notwendigen Maßnahmen, um eine weitere Ausbreitung von COVID-19 hintanzuhalten“, betont Landesrätin
Christiane Teschl-Hofmeister. Gleichzeitig seien soziale Kontakte gerade in dieser herausfordernden Zeit so wesentlich. „Mit der freiwilligen Unterstützung unserer jungen Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher zeigt sich einmal mehr, dass wir in unserem Bundesland zusammenhalten. Ich bedanke mich bei allen, die die Zusammenarbeit unterstützen, vor allem bei den jungen Helferinnen und Helfern, für ihren Einsatz und ihr Engagement.“ Die Freiwilligen
unterstützen das Team der NÖ Landesgesundheitsagentur
mit ihren 27.000 MitarbeiterInnen, die sich tagtäglich um die
Betreuung und Versorgung aller BewohnerInnen und PatientInnen kümmern. „Die Zusammenarbeit mit unseren Partnern, wie aktuell mit dem NÖ Zivilschutzverband, ist für uns ein wesentlicher Faktor im Kampf
gegen die Pandemie. Danke an alle Freiwilligen, die unsere MitarbeiterInnen unterstützen und damit ihren Beitrag leisten, um die
Krise bestmöglich zu meistern“, ergänzt Markus Klamminger, Direktor für Medizin und Pflege der NÖ Landesgesundheitsagentur.

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