14. Januar 2021

FIT DURCH DIE KALTE JAHRESZEIT

Klingt vielleicht ein bisschen nach einem Artikel für Pensionisten, aber mit diesen Empfehlungen wirst auch du dich besser fühlen. Und übrigens spricht auch nichts dagegen, deine Großeltern einfach mitzunehmen.

Wenn es draußen kälter wird, kann man schon damit rechnen, dass der Schnupfen nicht lange auf sich warten lässt. Oder im diesjährigen Fall: Covid. Mit unserem „Kälte-Trio“ wappnest du dich perfekt für die
kalten Temperaturen und die wenigen Sonnenstunden im österreichischen Winter. Woraus besteht dieses Trio? Vitamine, Bewegung und Abhärtung!

Vitamine Die wichtigsten Vitamine im Winter sind A, B9 und C, D, E. Was ist das und wo ist es drin? Vitamin A ist wichtig für Augen, Haut, Schleimhäute und die Bildung von roten Blutkörperchen. Enthalten ist es in Milch, Käse, Butter, Eigelb, Makrele und Karotten. Vitamin B9, auch Folsäure genannt, nimmt
zentralen Einfl uss auf Wachstums- und Zellerneuerungsprozesse, ist wichtig für die Bildung von Blutzellen und das Herz-Kreislauf-
System. Enthalten ist es in Eigelb, Blumenkohl, Porree, Erdbeeren und Brokkoli. Vitamin C stärkt dein Immunsystem und
schützt dich somit vor Krankheiten. Du findest es in Paprika, Zitrusfrüchten, Erdäpfeln, Sauerkraut und Kohlrabi. Vom Vitamin D bekommen wir im Winter am wenigsten

– der Hauptlieferant dafür ist die Sonne. Das Sonnenvitamin ist ausschlaggebende für das psychische Wohlbefinden, schöne Haut und
Knochen. Angeblich reichen schon 10 Minuten am Tag, um die körpereigene Vitamin D Produktion anzuregen, in folgenden Lebensmitteln ist es auch enthalten: Lachs, Hering, Eier und Champignons.
Vitamin E ist für die Steuerung der Keimdrüsen verantwortlich, du bekommst es aus Getreide, Nüssen, Pflanzenölen, Milch und Eiern.

Es gibt natürlich noch viele weitere Lebensmittel, die diese Vitamine enthalten. Bei uns wachsen sogar bis in den Winter hinein
verschiedene Wurzelgemüse und Kohlarten, die super Vitaminlieferanten sind. Schaut mal bei unserem saisonalen Rezept nach!

Bewegung
Auch im Winter sollten wir nicht darauf vergessen, dass wir uns bewegen. Vor allem diejenigen unter uns, die über die Weihnachtsfeiertage gerne mal viele Stunden sitzen und Kekserl reinschaufeln.
Für alle gilt:
Wer sich im Freien bewegt, sollte das Tempo im Gegensatz zu lauen Frühlingstagen noch drosseln. Laufen im unteren Pulsbereich ist angesagt – oder einfach auf gute alte lange Spaziergänge zurückgreifen. Klar, wenn es
Beruf oder Studium nicht zulässt ist das schwierig. Aber vielleicht schafft ihr es ja doch zumindest für 10 Minuten am Tag Bewegung an der frischen Luft zu machen. Und wenn es nur ein paar Besorgungen sind, die ihr zu Fuß statt mit dem Auto macht.

Abhärtung
Eine kalte Dusche am Morgen vertreibt Erkältung und Sorgen. Stimmt so vielleicht nicht ganz, aber es ist nachgewiesen, dass eine kalte Dusche den Kreislauf und damit das Immunsystem in Schwung bringt. Für wen die kalte Dusche ein Horror ist, gibt es zwei Möglichkeiten: entweder normal
duschen und dann für wenige Sekunden kurz kalt abduschen oder einfach mal absichtlich kurz mit kurzen Ärmeln an der frischen Luft bewegen, vor die Tür, 5 Hampelmänner machen und tief aus- und einatmen.
Das Wichtigste kommt zum Schluss: Viel Wasser, Kräutertee und verdünnte Fruchtsäfte trinken. Mindestens 2 Liter pro Tag. Wir vergessen im Winter oft darauf, aber wenn die Schleimhäute in Mund-, Nasenund
Rachenraum austrocknen, was durch die Heizung zusätzlich begünstigt wird, ist die Einnistung von Viren und Bakterien
am wahrscheinlichsten.

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Das ist Jung.

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