7. Oktober 2021

Ein Ausflug ins Lamawanderland

Am Wochenende noch nichts vor? Na, dann ab zu den Lamas! Die flauschigen Gesellen warten in Oberndorf an der Melk darauf, mit dir auf Tour zu gehen.

Im Lamawanderland erwarten dich mehr als 30 Lamas und Alpakas, die im Familienbetrieb auf großzügig angelegten Weideflächen leben. Bei der Wanderung tragen die Lamas das Gepäck, während du die Tiere an der Leine durch das sanfthügelige Melker Alpenvorland führst. Du kannst dich mit deiner Gruppe für einstündige oder Tagestouren anmelden. Für Gruppen ab 25 Personen wird anschließend das Gehege geöffnet, wo ihr inmitten der 30 Lamas und Alpakas Wissenswertes über Herkunft, Haltung und Nutzung dieser immer beliebter werdenden Kleinkamele erfahrt. Lamas gehören zu den Kamelen und sind sehr ausgeglichene Tiere. Sie lassen sich nicht von der menschlichen Hektik anstecken – vielmehr übertragen sie ihre Ruhe und Gelassenheit auf uns Menschen! Ein Besuch im Lamawanderland bietet also auch die perfekte Möglichkeit, dem Alltagsstress zu entkommen. Doch nicht nur Wanderungen werden hier angeboten. Als Jungübernehmerin kombiniert Lena Rappersberger die Welt der Lamas mit sportlichen Aktivitäten und bietet Yoga-Retreats und Bewegungs-Tage an. Auch Nächtigungen werden im Lamawanderland angeboten – und das im Getreidekasten oder Luxus-Bauwagen. Alle Infos dazu findest du auf der Website www.lamawanderland.at

Unser Tipp: Einige Male im Jahr gibt es einen Lamawanderbrunch mit einstündiger Wanderung und anschließendem (Bio) Buffet – ein unvergessliches Erlebnis für die gesamte Familie!

Wer nicht genug von den flauschigen Freunden bekommen kann, findet eine Reihe an Produkten aus feiner Lama- und Alpakawolle im Shop des Lamawanderlands. Mit Schuheinlagen aus der wärmenden Wolle kommst du mit trockenen Füßen durch den Herbst und Winter. Oder du hast Lust, das nächste Weihnachtsgeschenk selbst zu basteln? Im Lamawanderland bekommst du Alpaka Woll Vlies, das du beispielsweise zu Hausschuhen Filzen kannst.

5 Fakten über Alpakas & Lamas

  1. Auch, wenn sie sich sehr ähnlichsehen und beide zu den Kamelidenarten gehören, kannst du Lamas und Alpakas ganz leicht unterscheiden. Lamas kommen in mehr Farben vor und sind ein Stück größer als Alpakas. Außerdem haben sie ein länglicheres Gesicht und bananenförmige Ohren. Die Alpakas hingegen haben ein flacheres Gesicht und kleinere Ohren.
  2. Lamas können ein Viertel ihres Körpergewichts – also bis zu 40 Kilo – tragen und wurden deshalb immer schon als Packtiere genutzt.
  3. Sowohl Lamas als auch Alpakas sind dafür bekannt zu spucken, wenn sie sich ärgern. Menschen treffen sie dabei normalerweise nicht – oder zumindest nicht absichtlich! Sie schaffen es, bis zu vier Meter weit entfernte Artgenossen zu bespucken.  
  4. Schwangere Alpakas können bei Schlechtwetter ihren Geburtstermin verschieben. Ihren Nachwuchs bei trockenem Wetter zu bekommen, ist enorm wichtig, da das Neugeborene trocknen muss. Trockenlecken können die Mütter sie nicht, weil ihre Zunge dafür viel zu kurz ist. Deshalb bekommen Alpakas ihren Nachwuchs auch immer am Morgen, damit das Junge den Tag über trocknen kann.
  5. Sowohl Lamas als auch Alpakas sind stubenrein und erledigen ihr Geschäft immer am selben Ort.
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Das ist Jung.

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